Maritim

Reventloubrücke & Reventlouwiese

5 MinDüsternbrook

Frei zugänglich

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An der Reventloubrücke schlägt das gesellige Herz der Kiellinie. Hier legen die Förde-Fähren der SFK an – mit Verbindungen zur Innenstadt, hinüber zum Ostufer und hinaus nach Laboe. Die heutige Brücke ist die jüngste in einer langen Reihe: Bis 1964 war sie eine reine Holzkonstruktion, wurde dann erneuert und 2014 noch einmal neu gebaut.

Den Namen trägt sie – wie die angrenzende Reventlouallee und die weite Reventlouwiese – nach Graf Friedrich von Reventlou (1797–1874), der von 1849 bis 1851 Statthalter der Herzogtümer Schleswig-Holstein war.

Die Reventlouwiese ist im Sommer der lebendigste Flecken der Promenade: Hier veranstaltet die Stadt das Wassersport-Camp 24/7 mit Segelkursen für Kinder und Jugendliche und einem Beachvolleyballfeld; seit 2019 lädt in unmittelbarer Nähe wieder eine Badestelle direkt in die Förde. Die heutige Uferpromenade entlang dieses Abschnitts wurde 1969 angelegt – rechtzeitig vor den Olympischen Segelwettbewerben, die Kiel 1972 austrug. Der Name Kiellinie selbst geht auf jene Spiele zurück: 1972 wollte man die internationalen Gäste nicht über das damalige „Hindenburgufer“ flanieren lassen und benannte den Abschnitt um. Wer hier sitzt, hat das maritime Kiel in seiner entspanntesten Form vor Augen: Segel, Fähren und Wasser, soweit der Blick reicht.

Wusstest du?
  • Förde-Fähranleger der SFK – Verbindungen unter anderem zur Innenstadt, nach Laboe und zum Ostufer.
  • Auf der Reventlouwiese läuft im Sommer das Wassersport-Camp 24/7 mit Segelkursen und Beachvolleyball.