Maritim

Sporthafen Düsternbrook (Olympiahafen 1936)

4 MinDüsternbrook

Frei zugänglich

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Der Sporthafen Düsternbrook trägt seinen Ehrentitel zu Recht: „Alter Olympiahafen 1936“. Als Kiel die Segelwettbewerbe der Olympischen Sommerspiele 1936 ausrichtete, fiel 1934 der Beschluss, hier einen Hafen für 200 Yachten zu bauen. Eröffnet wurde er am 3. August 1936; vom 2. bis 14. August kämpften die Segler in den Bootsklassen O-Jolle, Starboot sowie der 6- und der 8-Meter-Klasse auf Innen- und Außenförde um die Medaillen.

Kiel hatte sich die Segelspiele gegen den Mitbewerber Lübeck gesichert; während der Regatten brannte das olympische Feuer auf einer Lübecker Kogge. Ein olympisches Dorf gab es nicht – die Aktiven wohnten im eigens errichteten Olympiaheim, dem heutigen Haus Welt-Club. Damit war Düsternbrook der erste von zwei olympischen Segelhäfen Kiels; 1972 kam für die zweiten Kieler Spiele Schilksee hinzu.

Heute gliedert sich der Hafen in vier Becken und bietet rund 288 Liegeplätze im Wasser. An dieser Stelle wird seit weit über hundert Jahren internationale Segelgeschichte geschrieben – und während der Kieler Woche herrscht hier wieder dichtes Mastengewirr am Steg.

Wusstest du?
  • Olympiahafen der Segelwettbewerbe von 1936 (Baubeschluss 1934, Eröffnung 3. August 1936).
  • Gebaut für 200 Yachten; heute rund 288 Liegeplätze in vier Becken.