Museen

St.-Annen-Museum Lübeck

75 MinAltstadt

Bilder

St.-Annen-Museum Lübeck: Backsteinbau des spätgotischen Klosters mit Treppenturm
St.-Annen-Museum Lübeck: Backsteinbau des spätgotischen Klosters mit Treppenturm.Wikimedia Commons, 2006 · gemeinfrei · Quelle
Spätgotisches Eingangsportal des St.-Annen-Klosters
Spätgotisches Eingangsportal des St.-Annen-Klosters.Wikimedia Commons, 2006 · gemeinfrei · Quelle

Im ehemaligen Augustinerinnenkloster St. Annen birgt dieses Museum die größte Sammlung mittelalterlicher Flügelaltäre Deutschlands – gekrönt vom Passionsaltar des Hans Memling.

Gut zu wissen

  • Das Kloster wurde 1502 bis 1515 vom Braunschweiger Baumeister Vinzenz Sisinnius Hesse für den Orden der Augustinerinnen erbaut, mit der heiligen Anna als Patronin.
  • Nach der Reformation wurde das Kloster aufgelöst; die letzten vier Nonnen verließen es 1542, danach diente es als Armenhaus, ab 1778 als Spinnhaus und bis 1908 als Zuchthaus.
  • Das St.-Annen-Museum wurde am 23. September 1915 unter Direktor Karl Schaefer eröffnet.
  • Das Museum besitzt die größte Anzahl mittelalterlicher Flügelaltäre in Deutschland, mit Werken von Bernt Notke, Hermen Rode und Benedikt Dreyer.
  • Der Greveraden-Altar, ein Passionsaltar von Hans Memling aus dem Jahr 1491, war ursprünglich für eine Familienkapelle im Lübecker Dom bestimmt und kam 1948 ins Museum.
Öffnungszeiten
Montag: Geschlossen; Dienstag: 10:00–17:00 Uhr; Mittwoch: 10:00–17:00 Uhr; Donnerstag: 10:00–17:00 Uhr; Freitag: 10:00–17:00 Uhr; Samstag: 10:00–17:00 Uhr; Sonntag: 10:00–17:00 Uhr
Eintritt
Eintritt über den Lübeck Day Pass (Tageskarte für alle Lübecker Museen), ab April 2026 ca. 14 Euro; freier Eintritt u. a. für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sowie LübeckCard-Inhaber.